Ob spezielle Haptik der Oberflächenstruktur, Isolation, Dämpfung oder Steigerung der Dichtigkeit Ihrer Bauteile in einer Hart-Weich-Variante beim 2K-Spritzgießen – Ihnen stehen im Kunststoffspritzguss nahezu alle erdenklichen Gestaltungsmöglichkeiten offen. Auch die optische und farbliche Anpassung unterschiedlicher Materialien für ein stimmiges Design ist möglich. Alles in allem reduzieren Sie mit dieser Form der Verarbeitung auch den Material- und Energieaufwand, wodurch Sie umweltfreundlicher als z. B. mit Gummi oder Stahl arbeiten.
Ein oder zwei Spritzgussmaschinen? Vorteile und Anwendungsbereiche
Der gesamte Prozessablauf lässt sich grundsätzlich über ein oder zwei Spritzgussmaschinen abwickeln. Beim Einsatz einer einzigen Maschine wird zunächst das Grundbauteil als erste Komponente eingespritzt, das Teil neu in Position gebracht und hiernach von der gleichen Maschine um das zweite Material ergänzt.
In der anderen Variante wird das Grundbauteil in Maschine 1 gefertigt und hiernach durch ein Handling-System oder einen Roboter zur Maschine 2 transferiert, wo die zweite Komponente eingespritzt wird. Beide Verfahren sind je nach Kundenvorgabe sinnvoll und werden von uns angeboten. Doch worin liegen die individuellen Vorteile?
Der Einsatz einer Maschine ist sehr effizient und automatisierbar, was sich für Serienanfertigungen aus Kunststoff besonders bezahlt macht. Gleiches gilt für Standardteile, die durch die sich wiederholenden Abfolgen des Produktionsschritts in einer Maschine herstellen lassen.
Für Großteile ist die Nutzung zweier Maschinen sinnvoll, da hier die Dimensionen des fertigen Teils über eine einzelne Spritzgussmaschine hinausgehen können. Auch viele Sonderanwendungen lassen sich mit einer einzelnen Maschine nur schwierig realisieren, hier sind zwei Maschinen angebracht.